Parkschüler fördern als Landschaftspfleger die Artenvielfalt
Gleich zum Auftakt im neuen Schuljahr 2026/2027 hatte die neuformierte Lerngemeinschaft Geopark Schwäbische Alb gleich eine besonders verantwortungsvolle Aufgabe zu bewältigen.

Im Auftrag der örtlichen Schwäbischen Albvereinsgruppe durften sich die 14 Schüler aus den Klassen 5-8 aktiv in den Dienst des Naturschutzes stellen. Bei sommerlichen Temperaturen und strahlendem Sonnenschein ging es am Mittwochnachmittag gemeinsam wandernd auf den Essinger Hausberg zum Köpfle, wo man bereits von Naturschutzwart Hubert Janouschek erwartet wurde. Der hatte am Tag zuvor vom Landschaftserhaltungsverband in Stuttgart den Auftrag erhalten die Magerwiesenflächen oberhalb des idyllischen Vereinsgeländes zu mähen.

Um die Pflanzenvielfalt zu fördern, werden diese wertvollen Wiesenflächen seit mehreren Jahren nur noch ein- bis zweimal jährlich gemäht. Durch die extensive Bewirtschaftung haben sich dort verschiedene ursprüngliche und seltene Pflanzen wie Trollblume und Silberdistel tatsächlich wieder angesiedelt. Diese wichtige Aufgabe übernehmen die Vereinsmitglieder der Ortsgruppe Essingen nun schon seit mehreren Jahren ehrenamtlich. Neben den Wiesen bei der vereinseigenen Grillhütte und dem wunderschönen Spielplatz wird diese Aufgabe vom SAV Essingen außerdem auch auf der Wachholderheide auf der benachbarten ‚Hohen Wiere‘ oberhalb des Prinzecks übernommen.

Im Rahmen der noch recht jungen Kooperation zwischen der Geoparkschule Essingen und dem rührigen Verein durften nun auch die Gemeinschaftsschüler während ihrer Lerngemeinschaftszeit erstmals bei der Landschaftspflege aktiv Hand anlegen. Angeleitet durch den Naturschutzwart Hubert Janouschek und das SAV-Wegwart-Ehepaar Angelika und Jakob Tittl legten sich die Schüler kräftig und äußerst motiviert ins Zeug und erledigten ihren Job mit großer Begeisterung und viel gemeinschaftlichem Geschick. Vom Naturschutzwart erfuhren sie während der schweißtreibenden Plackerei viele interessante Details zur Pflanzenwelt der Magerwiesen und übten sich im für die meisten doch recht ungewohnten Umgang mit Rechen und Heugabel. Nachdem das trockene Heu auf dem großen Hänger des Vereins verstaut war, durften sich die fleißigen Helfer ein erfrischend kühles Feierabend-Spezi und eine süße Überraschung gönnen und den arbeitsreichen und anstrengenden Nachmittag auf dem herrlichen SAV-Spielplatz ausklingen lassen.



