Eine neue Kunstaktion in der Homeschooling-Zeit stellt unsere Kunstlehrerin Annette Hegele vor:

Eine neue Aktion für die Gemeinschaftsschule Essingen:

  • Jede und jeder, der in irgendeiner Weise mit der Parkschule verbunden ist (Schüler, Lehrer, Eltern, Geschwister,..), kann auf einem Notizzettel zu einem großen Bild beitragen.
  • Nehmt einen Notizzettel 9cm x 9cm oder schneidet ein Blatt in dieser Größe zu.
  • Gestaltet dieses Papier mit unterschiedlichen Grüntönen.
  • Ob Kreise, Streifen, Karos, Punkte, Menschen, Figuren, Tiere. Ob Collage, Bügelperlen, Stoffstreifen,…
  • HAUPTSACHE alles GRÜN
  • Dein kleines Quadrat wird ein riesengroßes Bild.
  • Wenn du das nächste Mal an der Schule bist, kannst du dein Bild deinem Klassenlehrer abgeben (Materialpaket) oder im Sekretariat in die grüne Box legen.
  • Wir freuen uns auf viele grüne Bilder


Erst- und Zweitklässler stellen den neuen 1. Klässlern "ihre" Parkschule vor.

Grundschüler der Parkschule Essingen stellen ihre Schule vor. Besonders sind die Kinder KInder angesprochen, die im letzten Kindergartenjahr sind und ab September die 1. Klasse besuchen. Wegen "Corona" ist der Besuch in der Schule zurzeit kaum möglich. Lasst euch von unseren Grundschülern eure Schule zeigen. Viel Spaß!

 


Interview mit Schulleiter Dr. Bernd Kinzl in den Aalener Nachrichten

Kinder sind nicht nur zum Lernen in der Schule
Schulleiter Dr. Bernd Kinzl sieht Parkschule Essingen technisch gerüstet – Sorge bereiten mangelnde soziale Kontakte

am Samstag 10. April 2021

Von Timo Lämmerhirt

ESSINGEN - Derzeit heißt es nicht: impfen, impfen, impfen. Derzeit heißt es: testen, testen, testen. Statt mit den ersehnten Impfstoffen, nach denen sich wohl die meisten Deutschen so sehr sehnen, werden wir scheinbar erst einmal mit Millionen Schnelltests überhäuft.

Nach den Osterferien stehen für Beschäftigte und Schüler anlasslose Schnelltestmöglichkeiten zur Verfügung. Ab dem 19. April ist in Stadt- und Landkreisen mit einer Sieben-Tage-Inzidenz von über 100 ein negatives Testergebnis Voraussetzung für die Teilnahme am Präsenzunterricht, so schreibt es das Land auf seiner Internetpräsenz. Davon betroffen sind aktuell die meisten Kreise. Im Ostalbkreis liegt der Wert derzeit bei über 135. „Mehr Tests bieten mehr Sicherheit. Sie sind deshalb von großer Bedeutung, um Schulen offenzuhalten und auch wieder mehr Schüler in den Präsenzunterricht zurückholen zu können“, sagte Kultusministerin . Susanne Eisenmann zur Teststrategie.

Und auch an der Parkschule Essingen soll künftig mehr getestet werden. Dr. Bernd Kinzl hat nicht das normalste Jahr hinter sich, so viel lässt sich schon einmal sagen. Im August übernahm er die Schulleitung an der Parkschule Essingen, einer Gemeinschaftsschule. Also zwischen den ersten beiden Lockdowns. Er selbst blickt gelassen zurück. „Zu Beginn des Schuljahrs war ja alles noch fast normal. Es fanden nur keine AGs statt. Da waren auch noch keine Masken Pflicht. Die ganzen außerschulischen Aktivitäten wie Feste und Feiern aber haben natürlich gefehlt. Solche Dinge durfte ich leider noch nicht kennenlernen.“

ln der Parkschule geht es in der kommenden Woche mit dem Fernunterricht weiter. Einzig die Abschlussklassen dürfen in Präsenz am Unterricht teilnehmen. Dazu gibt es Ausnahmen für die Schüler in Notbetreuung, also bei denen die Eltern beruflich keine Chance haben, ihre Kinder selbst zu betreuen. „Ab dem 19. April ist dann Wechselunterricht vorgesehen. Das ist aber noch abhängig von der Inzidenz, da möchte das Land noch abwarten. Dieser Unterricht wird dann verbunden sein mit einer Testpflicht, die aber nicht als eine solche verordnet wird. Die Eltern haben die Wahl, ob ihr Kind im Fernunterricht bleiben darf und somit nicht getestet werden muss. Wenn das Kind aber am Unterricht in der Schule teilnehmen soll, dann muss es sich testen lassen“, erklärt Kinzl.

Im Klassenverband der weiterführenden Schule werden diese Testkits verteilt und die Schüler müssen dann unter Aufsicht des Lehrers diesen Test durchführen. Hier gibt es genaue Vorgaben, wie alles auszuführen ist, berichtet Kinzl.

Für die Grundschüler wird es dagegen anders aussehen. Hier haben die Lehrer am Freitag vor den Ferien eine Schulung erhalten, um solche Tests bei den Kindern selbst durchführen zu können - vor allem aber durchführen zu dürfen. „Wir hatten zunächst eine Kooperation mit der Essinger Praxis Esber, nun aber kam die Teststrategie des Landes, also mussten wir auf die Selbsttests umstellen. Unsere Lehrer sind jetzt fortgebildet und dürfen die Testungen an den Grundschülern vornehmen. Ein Schüler in der ersten Klasse kann sich einfach noch nicht selbst testen“, so Kinzl. Doch schon bevor alles seitens des Landes konkret gesteuert wurde, hatte die Parkschule bereits eine eigene Strategie entwickelt. „Da bin ich sogar mal selbst in die Apotheke und habe Tests besorgt“, sagt Kinzl schmunzelnd. Da wurde dann kurzerhand die Mensa zum Testzentrum umfunktioniert. Die Kinder konnten sich auf freiwilliger Basis testen lassen - mit der Zeit wurden es schließlich immer mehr, berichtet Kinzl.

Bei den Selbsttests kam übrigens kein positives Ergebnis heraus. Vor den Osterferien dann aber gab es drei Coronafalle in zwei Familien. Alle aber hatten sich daheim selbst getestet und kamen erst gar nicht in die Schule, so Kinzl. Ein PCR-Test bestätigte die Infektion. Der Schulleiter selbst musste schließlich mit dem Gesundheitsamt recherchieren, wer mit dem Kind ohne Maske Kontakt hatte, sich mit den Eltern unterhalten - am Ende war es aber zu keiner weiteren Infektion gekommen.

Technisch ist die Parkschule recht gut aufgestellt, Fernunterricht bereitet hier niemandem Bauchschmerzen, die meisten Schüler sind mit eigenen Tablets ausgestattet worden. „Trotzdem ist Fernunterricht nicht dasselbe wie Präsenzunterricht. Den Schülern und den Lehrern fehlt dabei einfach die persönliche Beziehung. Es ist alles gut organisiert, Videocalls finden statt, die Schüler haben alles, was sie brauchen. Aber: Die Schüler gehen doch nicht nur zum Lernen in die Schule. Die gehen doch vor allem in die Schule, weil sie dort ihre Freunde treffen“, sagt Kinzl. So hätten sich die Kinder tierisch gefreut, als sie wieder in die Schule konnten. Doch auch für die Lehrer war es eine Freude, wieder von Schülern umgeben zu sein. „Wie oft haben wir hier gesessen und gesagt, dass solch eine beklemmende Stille in der Schule vorherrsche. Als dann wieder Leben durch die Kinder ins Gebäude kam, man überall das Lachen hören konnte, waren auch wir Lehrer froh“, so Kinzl. Laut des Schulleiters „sind auch die Eltern bislang mehr als verständnisvoll. Manchmal aber riefen vereinzelt welche bei Kinzl an. „Wenn ich mir diese Probleme dann aber eine Weile anhöre, merke ich immer, dass da ganz viel Frust wegen der allgemeinen Beschränkungen vorherrscht. Die Dauer ist einfach zu lang und im Endeffekt haben sie nur Angst um das Wohl ihres Kindes.“ Selten werde der Schule der Ist-Zustand angekreidet, so der Schulleiter. Wie auch? Die Schulen sind nur ausführende Organe, für die es jetzt erst einmal heißen wird: testen, testen,testen.

 


Die Parkschule Essingen - eine leistungsstarke und innovative Gemeinschaftsschule

Wegen der Corona-Pandemie können wir derzeit nicht unser bewährtes Vorstellungsprogramm für Viertklässler und deren Eltern durchführen.  In den vergangenen Jahren hatten Viertklässler mit ihren Eltern die Gelegenheit, live das Lernen und Unterrichten in der Parkschule zu erleben. Das ist in diesem Jahr nicht möglich.
Unser Flyer (rechts) bietet einen ersten Einblick in die Parkschule. (zum Download klicken)
Im folgenden Film nimmt unser Schulleiter Dr. Bernd Kinzl die Viertklässler auf einen "virtuellen Schulrundgang" mit. Dabei begegnen ihnen Lehrkräfte, die in den nächsten Jahren die Kinder unterrichten werden (ca. 30 min):

Statt des Informationsabends für Eltern soll diese Präsentation einen Einblick in die Schulkonzeption "Lerngemeinschaft Parkschule Essingen" geben: (Dauer 11 min)

Einen Einblick auf das Schulgelände und einzelne Klassen- und Fachräume erhalten Sie in unseren 360°-Panoramafilmen hier.


The Big Challenge


Im Schuljahr 2020/21 nimmt die Parkschule Essingen erstmals mit 45 Schülern und Schülerinnen der Klassen 5-8 am deutschlandweiten Englisch-Wettbewerb  teil. Insgesamt nehmen an diesem Wettbewerb ca. 2500 Schulen und 230 000 Schüler und Schülerinnen pro Schuljahr teil. Getestet werden dabei die Englischkenntnisse der Schüler und Schülerinnen in den Bereichen Wortschatz, Grammatik, Aussprache, Landeskunde und Hörverstehen. Der Test wird Online mithilfe der Tablets durchgeführt und jede/r Schüler/in erhält einen Preis für die Teilnahme und darüber hinaus gibt es jede Menge von Zusatz- und Hauptpreisen zu gewinnen.
Die Online-Plattform English Every Day wird dabei als App oder online zum spielerischen Üben und zur Vorbereitung genutzt. Diese Plattform steht unabhängig von der Teilnahme am Wettbewerb allen Schülern und Schülerinnen der Parkschule Essingen zur Verfügung. Die Schüler und Schülerinnen können die Plattform online oder als App täglich nutzen und machen dabei mit den Spielen der Game Zone und vielem mehr spielerisch Fortschritte in Englisch.


Evaluationsergebnisse zum Fernunterricht

Rainer Braun von der Hochschule Allensbach führte Anfang Februar eine Online-Umfrage zum Thema „Klassenklima im Distanzunterricht“ an mehreren Schulen im Ostalbkreis durch. Alle Schülerinnen und Schüler aus den Klassen 5-10 der Parkschule Essingen waren eingeladen, daran teilzunehmen. Die erfreulich hohe Beteiligung führte dazu, dass die Ergebnisse für die Schule sehr aussagekräftig erscheinen und Rückschlüsse über die erlebte Qualität des Fernunterrichts zulassen.

Die befragten Schülerinnen und Schüler bescheinigten der Parkschule durchweg eine sehr gute Umsetzung des Fernunterrichts. Die Lehrer wüssten aus deren Sicht gut über ihre Lernfortschritte Bescheid, geben häufig Rückmeldung und könnten sehr gut mit den digitalen Medien umgehen. Auch die Aufgabenstellungen und Erwartungen wären sehr klar formuliert. Bei der Unterstützung im Distanzunterricht schneidet die Parkschule sogar deutlich besser ab als die anderen Schulen der Studie. Die Lehrer geben hier häufiger Tipps zum Lernen, zur Organisation und zur Zeitplanung. Auch das Eingehen auf die individuellen Schülerbedürfnisse und die technische Ausstattung wurden besser bewertet als an anderen Schulen.

Wissenschaftler Rainer Braun zieht ein erstes Fazit seiner Untersuchung: „Insgesamt scheint es trotz des Distanzunterrichts gelungen zu sein, die Beziehungen zwischen Lehrern und Schülern sowie zwischen Schülern aufrecht zu erhalten.“ Als Ansatzpunkte für eine Verbesserung benennt er für alle Schulen die bedarfsgerechte Regulierung der Lernmenge und ein verstärktes Bemühen um das psychische Befinden der Schüler. Die Parkschule scheint hier mit gezieltem Coaching und selbstorganisiertem Lernen bereits auf einem guten Weg. Auch verschiedene Aktionen zur Stärkung des Klassen- und Schulklimas werden an der Gemeinschaftsschule regelmäßig angeboten. So wurden während des Fernunterrichts beispielsweise Online-Challenges und digitale Faschingspartys initiiert und sehr gut angenommen. Damit erklärt sich auch, dass die Schüler der Parkschule in der Umfrage angaben, insgesamt ein sehr gutes Verhältnis zu den Lehrern und Klassenkameraden zu haben und sich in ihrer Klasse außerordentlich wohl zu fühlen.


Worüber wir uns freuen (am Do 11.2. in der Zeitung):


Quelle Schwäpo vom 11.2.2021


Das Kollegium der Parkschule heißt den neuen Schulleiter "Herzlich willkommen"!

Wegen der anhaltenden Corona-Pandemie wurde die „offizielle“ Einsetzung unseres neuen Schulleiters Dr. Bernd Kinzl immer wieder verschoben und steht immer noch aus. Bevor nun die Schule zum erneuten „Lockdown“ ganz geschlossen wird, überreichte am Montag 14.12. eine kleine Abordnung aus dem Lehrerkollegium ihrem neuen Chef einen Willkommensgruß. Das „Willkommensbild“ aus dem Eingangsbereich der Parkschule wurde modifiziert und ziert nun in den kommenden Jahren das Rektorat: Herzliche Willkommen an der Parkschule Essingen, Herr Dr.Kinzl!


Änderungen bei der Unterrichts- und Pauseneinteilung

Die Pausen von Primar- bzw. Sekundarstufe sind versetzt geplant, um eine Entzerrung auf dem Schulhof und bei der Mensanutzung zu erreichen.

Kl. 1-4

Kl. 5-10

7:30 – 8:15

ggfs. Unterricht

7:30 – 8:15

Unterricht

8:15 – 9:00

Unterricht

8:15 – 9:00

Unterricht

9:00 – 9:20

Pause mit Pausenverkauf

9:00 – 9:45

Unterricht

9:20 – 10:05

Unterricht

9:45 – 10:05

Pause mit Pausenverkauf

10:05 – 10:50

Unterricht

10:05 – 10:50

Unterricht

10:50 – 11:00

Bewegungspause

10:50 – 11:35

Unterricht

11:00 – 11:45

Unterricht

11:35-12:20

Unterricht

11.45 – 12:30

Unterricht bzw. Mittagspause

Ab 12:20

Mittagspause

Ab 12:30

Mittagspause

12:20 – 12:50

Mensa Kl. 5-7  *

12.50 – 13:00

Reinigungspause

13:00 – 13.30

Mensa Kl. 8-10  *

13:30 – 15:00

Unterricht bzw. Ganztagesbetreuung

13:30 – 15:00

Unterricht bzw. am Mi einzelne LG-Angebote nach Jahrgang

15:00 – 15:45

Offenes Lernen
Mo 9/10, Di 7/8, Do 5/6

* Je nach Stundenplan können die Klassen / Schülergruppen zur anderen Zeit zum Mittagessen:
Di: Kl. 7 Te2 ab 13:00 (wg. Technik bis 13.00) Kl. 10 ab 12:20 (wg. Sport)
Do: Kl. 7 Te1 und AES ab (13:00)


Fortbildung zur Krisenintervention mit Herrn Opitz

„Wie reagiert man auf Krisen in der Schule?“ war das Thema der Fortbildung mit Schulleiter Herrn Opitz am 24.6.2020, der an seiner Schule in Giengen selbst ein Team zur Krisenintervention aufgebaut und bereits vielfältige Krisen an seiner Schule erfolgreich bewältig hat. Todesfälle von Schülerinnen und Schülern, Kolleginnen und Kollegen sowie weiteren schulischen Mitarbeitenden wirken sich oft als sehr emotionale Herausforderungen für die gesamte Schulgemeinschaft aus und fordern kompetentes und umsichtiges Handeln.

Auf Einladung von Sibylle Hamm und Teresa Kluger sprach Schulleiter Opitz über grundlegende Fragen der Krisenintervention. Schulische Krisen können beispielsweise durch Unfälle, Suizide, tödliche Krankheiten, Gewalttaten oder Katastrophen ausgelöst werden. Ihnen ist gemeinsam, dass sie immer chaotisch und unvorhersehbar sind. Deshalb ist es wichtig sich im Vorfeld auf diese Ausnahmesituationen vorzubereiten.

In seinem Vortrag ging Opitz auf die Kreise der Betroffenheit ein, hob die Bedeutung von Risikogruppen, also Menschen, die bereits in ihrer Vergangenheit ähnliche Erfahrungen erleben mussten, hervor und gab praktische Impulse für die Arbeit im Kriseninterventionsteam.

LehrerInnen und Mitarbeiterinnen der Ganztagsbetreuung erprobten in Form eines Rollenspieles die ersten Schritte nach der Mitteilung einer Todesnachricht an der Schule und diskutierten auf dieser Grundlage über Bewältigungsstrategien an der Parkschule. Frau Kuhn stellt fest: „Die Reflexion und den Austausch am Ende des ersten Krisentages müssen wir unbedingt in unser Konzept übernehmen.“ Des weiteren setzten sich die Teilnehmenden mit den Bestandteilen eines Trauerrucksacks wie ihn die Schule in Gingen verwendet auseinander.

Ziel wird es sein sich auf zukünftige Krise vorzubereiten. Dafür soll ein Trauerkoffer mit Materialien für den ersten Tag der Krise gepackt und ein eigener Krisenplan für die Parkschule erstellt werden.

Frau Kluger und Frau Hamm sind sich sicher, dass – obwohl alle hoffen von Todesfällen an der Schule verschont zu bleiben – eine strukturierte Vorbereitung auf etwaige Krisen unumgänglich ist. Deshalb gilt ein ganz herzlicher Dank Herrn Opitz, der neben seiner Arbeit als Schulleiter einen fundierten und mitreißenden Impulsvortrag für die Parkschule vorbereitet hat und uns an seinen vielfältigen Erfahrungen auf praktische Art und Weise teilhaben ließ.

Teresa Kluger