Parkschule Essingen
Das Marketingkonzept
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Verkauf der Jungpflanzen auf der "SchlossgARTenschau" in Hohenroden


Vorbereitungen


Unser Aufbauteam


Informationen über die Erhaltersorten


Verkauf am Samstag und Sonntag

 

 

Das neue Gewächshaus (2009)
der Parkschule Essingen

 

 

 

 

Das Marketingkonzept

Marktforschung

Zur Entscheidung, welche Produkte wir verkaufen sollten, trugen viele Faktoren bei:

  • geringe Investitionen: bereits im Schuljahr 2005/2006, wurden von der Schule, aufgrund der neu initiierten Garten-AG, Gerätschaften für den Gartenbau sowie Pflanzschalen angeschafft.
  • Arbeitskraft und Kapital: Schüler und Schülerinnen sind in Arbeitsabläufe im Gartenjahr involviert und haben Kapital durch den Verkauf von diversen Gemüsesorten erwirtschaftet.  Dieses Geld reichte aus, um das Saatgut zu bestellen.   
  • Wettbewerb: besondere Chili-Pflanzen und Tomaten-Sorten gibt es in dieser Produktvielfalt nirgends zu kaufen (Nachforschungen im Bauhaus, Gärtnereien, Dehner..). 
    Lediglich über das Internet sind Bestellungen möglich.
    Diese Gemüsepflanzen finden aber in der Öffentlichkeit reißenden Absatz (Umfrage bei Lehrern, Eltern, Freunden und Bekannten).
  • Verkaufszeitpunkt: Die „SchlossgARTenschau“ im Schloss Hohenroden (1,5 km von Essingen entfernt,  jeweils am ersten Juniwochenende)  schien uns ideal für den Verkauf, zumal die anderen Aussteller andere Produkte anbieten. Die Gartenausstellung zog im letzten Jahr ca. 10 000 Besucher an. Hier sahen wir potenzielle Käufer unserer Chili- und Tomatenpflanzen.
  • Unterstützung: Personelle und tatkräftige Unterstützung durch den Förderverein der Schule.

Positionierung

Für uns war das Entscheidende, das richtige Produkt auszuwählen. Wir wollten an unsere Erfahrungen aus der Arbeit im Gartenbau anknüpfen aber gleichzeitig solche Gemüsesorten auswählen, die die anderen Gärtnereien nicht vertreiben, um nicht in Konkurrenz zu ihnen zu treten. Die Gärtnereien vor Ort unterstützen unsere Arbeit im Schulgarten sehr.

Einige Rahmenbedingungen mussten im Vorfeld abgeklärt werden:

  • Finanzierung des Produkts: Das Saatgut, die Pflanzerde und die Töpfe zum Umtopfen musste aus dem erwirtschafteten Kapital bezahlt werden.
  • Qualität des Produkts: Im Vordergrund stand für uns die Verwendung von biologischem Humus, der Verzicht auf den Einsatz von  Kunstdünger oder Spritzmitteln sowie die sorgfältige Pflege der Pflanzen. So wollten wir wettbewerbsfähig gegenüber dem Pflanzenangebot anderer Firmen/Gärtnereien in der Umgebung zu sein.
    Genauso wichtig wie eine breite Produktpalette sind gute Produktkenntnisse, um den Kunden individuell zu beraten und von dem Produkt zu überzeugen.       
  • Raumbedarf: Die Chilipflanzen beanspruchten gleichmäßige, warme Temperaturen und mussten in einem Gewächshaus, das uns der Schulleiter kostenlos zur Verfügung stellte, untergebracht werden. Die Tomatenpflanzen wurden an einem sonnigen Platz an der Fensterbank eines leeren Klassenzimmers vorgezogen und durften Mitte Mai in ihren Schalen an eine geschützte Stelle im Schulgarten. 
    Seit Frühjahr 2009 besitzt die Schülerfirma ein eigenes Gewächshaus. Hierfür wurde bei der Gemeinde Essingen ein Kredit aufgenommen, der mit den erwirtschafteten Einnahmen zurückgezahlt wird.
  • Zeitmanagement: Wir verpachteten Teile des Schulgartens an andere Schulklassen kostenlos und schlossen mit ihnen Arbeitsverträge ab, um mehr Zeit für unser Tomaten- und Chili-Projekt zu haben.
    Alle Mitglieder der Schülerfirma übernahmen in der Mittagspause zusätzliche „Pflegedienste“ (Umtopfen der Pflanzen, gießen, Vorbereitungen der Vertriebsstrategien...)